Kurzblog

Der Mars in den Farben irdischen Tageslichts

Nachdem er eine Gesteinsprobe aufgebröselt und analysiert hatte, vermaß die Kamera des NASA Curiosity Rovers die Umgebung seiner aktuellen Position im Vera Rubin Gebirgszug auf dem Mars. Die Aufnahme stammt vom 9. August 2018 (entspricht auf dem Mars Sol 2137).
Wir sehen hier den Ausschnitt eines 360-Grad-Panoramas. Das Besondere an dieser Aufnahme: Die NASA hat hier einen Farbabgleich vorgenommen, der den Boden, das Gestein sowie den Himmel unter Bedingungen zeigt, die dem Tageslicht auf der Erde entsprechen würden. Es fällt sofort auf, wie konturenreich der Boden dadurch wird – anders als bei vielen anderen Aufnahmen, wo beinahe alles in den bekannten rostroten Farben leuchtet.
Das Panoramabild zeigt zudem einen eher braunen als lachsrosafarbenen Himmel – verdunkelt durch einen der berüchtigen globalen Stürme auf dem Mars, wo der Staub zum Teil noch monatelang in der Atmosphäre hängt (was wiederum für die Energiegewinnung durch Sonnenlicht eine Krux ist). Außerdem sehen wir hier – was auch recht selten ist – den Rover, zumindest in Ausschnitten. Sieht man genau hin, erkennt man die Staubablagerungen an manchen Stellen des Rovers.
Ich fürchte, das mit dem Staub geht „da oben“ recht schnell. Leider haben die Menschen in meinem gerade entstehenden Mars-SF-Roman ganz andere Sorgen und viel schwerwiegendere Probleme: Die kämpfen schlicht um ihr Leben, für`s Staubwischen bleibt da keine Zeit.

Eine Aufnahme des Curiosity Rovers der NASA.

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Fiebermessen auf dem Mars.

Der Nasa Lander InSight hat kürzlich mit seinem Roboterarm auf das „Mole“ genannte Grabegerät gedrückt und versucht, es weiter in den Boden zu pressen.

Die Hoffnung der Forscher: Das Gerät gräbt sich mit der Zeit immer weiter runter, oder es wird durch die reichlichen Materialbewegungen auf der Marsoberfläche mit der Zeit tiefer eingeschüttet.
Mithilfe dieses Geräts misst die NASA über die Dauer die Entwicklung von Temperaturen im Boden und deren Veränderungen (falls vorhanden). Auch solche Messungen bereichern die Erkenntnisse über die geologischen und klimatologischen Prozesse auf dem roten Planeten. So setzt sich Stück um Stück zusammen, und bis eines Tages Elon Musk dort landet, dürfte der halbe Planet schon gut erforscht sein.

Zu der Zeit der Handlung meines neuen Romans (2187) ist das natürlich schon der Fall …

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Sonnenfinsternis auf dem Mars (teilweise zumindest …)

Der NASA-Lander „Insight“ hat am Dienstag, den 6. März 2019, eine Serie von Bildern auf dem Mars geschossen.

Besonders interessant an dem hier gezeigten Bild: Die Kamera hat den Moment eingefangen, als Phobos, einer der beiden Mars-Monde, vor der Sonne vorbeigezogen ist und die Umgebung des Landers sichtlich abgedunkelt hat.

Das kommt auf diesem Bild gut rüber. Es wirkt fast ein wenig wie eine irdische Sonnenfinsternis. Das sieht man auch nicht alle Tage. Wirklich beeindruckend.

In den Tagen, wenn meine Crew in meinem zurzeit entstehenden Mars-Roman ihren Einsatz fährt, fällt dieser Effekt weg. Offen gestanden juckt es mich aber, da vielleicht was draus zu machen. Mal sehen …

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Vom Winde verweht …

Sanddünen formen sich in der Natur, wenn die durch Winde aufgestäubten Partikel auf ihrem Flug durch die Luft auf natürliche Hindernisse stoßen. Dann bilden sie eine hügelartige Formation, die selbst wiederum (bei erneut auftretender gleicher Windrichtung) zum Hindernis für die nächsten Staub- und Sandpartikel werden.

Wissenschaftler studieren diese Dünen mit Begeisterung, geben die Formen und ihre Größe doch wertvolle Informationen preis. Infomartionen über die Windrichtung und Windgeschwindigkeit sowohl aktueller Wetter- und Klimabedingungen als auch über vergangene.
So sind beispielsweise sogenannte Barchane (Sicheldünen) wie der Name schon verrät, halbmond- oder sichelförmig; sie entstehen, wenn der Wind überwiegend aus der immer gleichen Richtung kommt.
Dann gibt es sogenannte Sterndünen, mit zwei, drei oder mehr „Armen“; sie bilden sich, wenn die Winde vorwiegend aus mehreren Richtungen kommen.

Auf dem Bild (s. Schwarz-Weiß-Foto) sehen wir beide Dünenarten dicht beieinander, was ein Indiz dafür ist, dass die Windrichtungen im Gebiet nicht einheitlich sind. Es könnte allerdings auch an der besonderen Ausformung der näheren Umgebung liegen, die hier auch ein Wörtchen mitzureden hat.

So haben die Forscher ihre Methoden, mit denen sie in gleichsam detektivischer Kleinarbeit auf der Grundlage solcher Fotos ihre Schlüsse ziehen und schließlich ihre Berichte und Artikel schreiben.

Zudem beobachten sie die gleichen Gebiete imme wieder um zu sehen, ob und falls ja, wie oft und wie schnell die Winde, die Jahreszeiten und das je aktuelle Marswetter die Landschaft weiter verformt – oder gar Wanderdünen über die Ebenen jagt.

Ich hätte ja gute Lust, solche Details über die Schauplätze in meinem zur Zeit entstehenden Science Fiction-Roman einzubauen, da der ja auf dem Mars spielt. Mal sehen, wo geeignete Stellen sind, so was unterzubringen. 

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Nein, das sind keine „Herzchen“ auf dem Mars, sondern natürlich geformte Sanddünen.

Frühjahr in der nördlichen Mars-Hemisphäre. Die Polarregion ist noch vom jahreszeitlich bedingten Trockeneis bedeckt (Karbon-Dioxid-Frost). Das Bild zeigt ein Gebiet nahe des Sandmeers, das die wassereisreichen Ablagerungen und Schichten umgibt.

Das, was hier ins Auge sticht, sind keine Herzchen und auch keine Sandkuchen, sondern Sanddünen mit etwa 100 Metern Durchmesser. Sie sind bedeckt mit Frost (Trockeneis, teils auch Wassereis), die der Wind seiner besonderen Strömungsmuster wegen in dieser Gegend so ausformt. An den fleckigen Stellen ist der Frost schon weg, sodass jetzt die dunkle Oberfläche hervortritt.

Auch dieses Bild wurde vom Mars Reconnaissance Orbiter (MRO) aufgenommen, der schon viele fantastische Bilder zur Erde gefunkt hat.

Hier kann man nur sagen: Weiter so!

Besondere Sanddünen auf dem Mars

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Wie ein Küstenabschnitt auf der Erde

Betrachtet man dieses Foto von den marsianischen Mariner-Tälern, kommt man nicht umhin, bei den Strukturen rechts im Bild an eine große Wasserfläche zu denken. Für mich sieht das ein wenig so aus wie ein heftig wogendes Meer inklusive Tsunami, der da gerade auf die Felsküste zurollt.
Doch, wie meist in solchen Fällen, trügt der Augenschein: Über die Entstehung dieser geologischen Formationen kursieren unter den Wissenschaftlern verschiedene Theorien.

Die einen gehen – wieder mal – von der Arbeit der Winde und Stürme aus, die in Jahrmillionen solche Formationen bilden; andere sehen darin die Reste von Felsschutt, der durch Hangabbrüche entstanden sein soll, obwohl diese Theorie sehr umstritten ist; wieder andere sehen – und jetzt kommen wir meinem Augenschein näher – die Formationen als Zeugnis aus einer Zeit, in der die Canyons der Mariner-Täler mit Wasser gefüllt waren.

Wie auch immer: Ein, wie ich finde, schönes Bild!
Ich wünsche euch trotz Krise frohe Ostern!

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„Gefrorene“ Sanddünen auf dem Mars

Hier sehen wir eine Gruppe von Sanddünen, wie sie in vielen Formen auf dem Mars und auf der Erde vorkommen. Für gewöhnlich wandern diese Dünen mehr oder weniger schnell – in vielen irdischen Wüsten gibt es sogar welche, die dabei „singen“ (was auf die Reibung der Sandkörner im Wind zurückgeht).

Was wir hier sehen, ist insofern besonders, als sich diese Dünen im Laufe langer Zeiträume offenbar zu festem Stein verfestigt haben – ein Phänomen, das so auf der Erde wohl nicht bekannt ist. (Falls doch: Mich bitte wissen lassen, ich bin ja noch lernfähig … ;;)) Die größeren und höheren Dünen schleift im Laufe der Zeit der Wind ab, und auch die berüchtigten Marsstürme dürften hier am Werk sein. Was diese Kräfte dann übriglassen, verfestigt sich dann zu Stein. Buchstäblich: Ein Bild für die Ewigkeit.

Dünen auf dem Mars – zu Stein erodiert

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Sanddünen auf dem Mars

Ein weiteres Bild aus dem NASA/JPL-Stock. Es zeigt eine der vielen Gestalten, den die sehr dynamischen und aktiven Sanddünen auf dem Mars annehmen können. Viele dieser Dünen verändern sich ständig, in einem Ausmaß wohl, das jenes irdischer Dünen bei Weitem übersteigt.

Ich stelle mir vor, dort zu sein und an einem Abend, bevor ich im Wohnmodul verschwinde, noch einen Panoramablick über die Umgebung schweifen zu lassen. Mit dem inneren Bild dieser Wahrnehmung gehe ich zu Bett – um am anderen Morgen festzustellen, dass sich die ganze Landschaft um das Wohnmodul herum verändert hat.

Hoffentlich lassen sich die Figuren meines gerade entstehenden Mars-Romans davon nicht kirre machen … 

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Manchmal muss man über den Tellerrand … ähm, das Sonnensystem hinausblicken.

Was hier entfernt an einen roten Schmetterling erinnert, ist in Wirklichkeit eine vom NASA Spitzer Raumteleskop aufgenommene Sternenwiege. Ein gigantischer Nebel aus Staub und Gas, in dem Sterne geboren werden, die vielleicht irgendwo einen Planeten bescheinen, so wie unsere Sonne die Erde.

Der Nebel mit dem so unerotischen Namen W40 ist über 1.400 Lichtjahre von der Sonne entfernt und damit in etwa so weit wie der sehr viel berühmtere Orion-Nebel.

Als Autor von Science Fiction-Romanen komme ich bei solchen Anblicken ins Träumen … Aber wie im richtigen Leben darf ich auch beim Schreiben nicht abdriften, sondern muss bei der Sache bleiben – in meinem Fall: im Sonnensystem und bei dem Planeten Mars.

Es geht gut voran, ich schreibe jeden Tag und in meiner Mitmachbuchgruppe findet ein entsprechender Austausch dazu statt.

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Staubteufel auf dem Mars.

Dieses Foto wurde vom Mars Reconnaissance Orbiter (MRO) geschossen und in Zusammenarbeit mit der Universität von Arizona bearbeitet. Es zeigt einen etwa 650 Meter hohen Staubwirbel, der ungefähr 50 Meter im Durchmesser beträgt. Der dunkle Streifen rechts ist der Schatten des Bildes. Sollte Norden oben sein, hieße das, dass die Sonne (unsere Sonne … 😉) im Westen steht und das Bild womöglich kurz vor Sonnenuntergang aufgenommen wurde.

Laut NASA sind diese Stürme sehr häufig, und sie stellen auch für eine potenzielle Mars-Kolonie ein großes Problem dar: Sollte die Energiegewinnung über Solaranlagen geregelt werden, heißt es nach so einem Sturm auf jeden Fall: Raus und Platten putzen! Sonst geht da definitiv der Strom aus …🙂

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Wahnsinn! Das neue Panoramabild vom Mars, das die NASA nun freigegeben hat. So klar, so scharf und deutlich war die Oberfläche bisher nicht zu sehen. Ich bin immer wieder baff, wie gut und zuverlässig die Technik (in dem Fall: die Curiosity) doch funktioniert! Hut ab – und bitte noch mehr von diesen Bildern.
Ich hätte glatt Lust, da reinzuspringen und die Kolonie aufzubauen, die in meinem nächsten Roman eine zentrale Rolle spielen wird ….🙂


https://www.youtube.com/watch?v=X2UaFuJsqxk

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AN ALLE FANS DES SCIENCE FICTION-GENRES:

Es ist so weit (tata und so weiter …😙).

Ich habe eine Gruppe erstellt, die die „Geburt“ des gerade entstehenden Science Fiction-Romans behandelt. In der Gruppe wird es darum gehen, den „Neuen“ mit eurer Hilfe zu schreiben. Eure Hilfe heißt: In der Gruppe verschiedene Aspekte und Problemfelder zu besprechen, die sich aus dem Schreiben eines solchen Romans ergeben. Hier geht es darum, Figuren, Schauplätze, Plotideen, aber auch wissenschaftliche Fragen zu erörtern, wie sie für den Rahmen eines Hard Sci-Fi-Romans relevant sind.

Später wird es ums Begutachten von Coverentwürfen, Klappentexten oder Probekapiteln gehen und so weiter. Da das Schreiben eines solchen Romans eine schwierige Sache ist, freue ich mich, wenn möglichst viele mitmachen.

Unter allen Gruppenmitgliedern verlose ich nach Erscheinen des Romans 10 E-Books als Dankeschön! Also: Mitmachen, Spaß haben, was lernen und gewinnen!

Voraussetzung: Fan des Genres sein sowie Lust und Laune mitbringen.

Am Besten gleich auf den Link klicken und dabei sein!

https://www.facebook.com/groups/mitmachbuch

Bis bald! 🙂🖖
Armin

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Selfie auf dem Mars! 😮

Das hat man auch nicht alle Tage. Am 11. Oktober 2019 hat der Curiosity Rover dieses Foto „von sich“ gemacht. Hinter dem Rover sehen wir den Gale Krater, und ganz im Hintergrund ist die Zackenlinie des Vera Rubin Gebirges zu erahnen. Der Rover kann die chemische Zusammensetzung von Gesteinsproben analysieren. Zuvor pulverisiert er das Gestein mittels Bohrer und verfrachtet das Steinpulver in sein mobiles Lab mit der Abkürzung SAM (Sample Analysis at Mars).
Das Foto ist eine Komposition aus 57 Einzelbildern, aufgenommen von einer Kamera am Ende des Roboterarms.
Es ist schon beeindruckend, wozu „der Mensch“ in der Lage ist. Da steht ein Apparat 35 Millionen Meilen von hier auf einer roten „Staubkugel“ rum und macht Selfis, als wäre es das Normalste der Welt und sendet sie dann auch noch über die ganze Strecke zur Erde. Alle Achtung! 🙂🖖

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Ein weiteres, wie ich finde, sehr schönes Bild von der Mars-Oberfläche. Die weiß-gelbe „Rauchwolke“ ist ein kilometerhoher Staubturm (im Original: Dust Tower) auf der Marsoberfläche. Die berüchtigten Stürme dort können wochen- oder gar monatelang wüten.

Oben links im Bild sehen wir Olympus Mons, den höchsten Vulkan im gesamten Sonnensystem. Die Erhebung ist über 24 Kilometer hoch (unvorstellbar für irdische Verhältnisse). Das heißt, der Berg ist drei Mal so hoch wie der Mount Everest.

Unten rechts sehen wir Valles Marineris, die „Mariner Täler“. Sie erstrecken sich über 4.000 Kilometer, sind 700 Kilometer breit und bis zu 7 Kilometer tief! (Die Aufnahme stammt vom 30. November 2010.)

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Seit Mitte Januar 2020 entsteht ein neuer Science Fiction-Roman. Ich bin zwar noch „ganz vorne“ in den Vorbereitungen, doch es geht voran. Im Zusammenhang mit der Entstehung möchte ich meine Leserinnen und Leser diesmal ganz früh „mitnehmen“ (wie das heutzutage so schön heißt) und werde demnächst wohl eine FB-Gruppe dazu gründen. Wann, wie und womit genau und worum es dabei gehen wird, erzähle ich dann an dieser Stelle und wenn mir ein klares Bild dazu vorschwebt. Da muss ich erstmal noch selber bei … Euch allen ein schönes Wochenende! 🙂🖖

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Auf diesem Bild von der NASA sind die Landeplätze verschiedener Mars-Missionen verzeichnet, inklusive des Landeplatzes einer „Mars 2020“ genannten Mission. Da mein neuer Science Fiction-Roman ebenfalls auf dem Mars spielt (hauptsächlich jedenfalls), brauche ich noch eine gute Location für die große Kolonie, die ich dort ansiedeln will. Hat jemand Ideen? Welche Gegenden dort würdet ihr empfehlen, und warum?
🖖
(Solche und ähnliche Fragen werde ich auch in der buchbezogenen Gruppe stellen, die demnächst ins Leben gerufen wird. Ich sage das nochmals an …)

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Innerhalb der Markierung vermutet die NASA Wassereis auf dem Mars. Eis, von dem sie glaubt, dass künftige Astronauten es leicht bergen könnten, da es nicht weit unter der Oberfläche „lagern“ soll. Wär ja klasse: So wäre schonmal eine große Krux von den Schultern der ersten Pioniere genommen, nämlich: Wo kriegen wir hier was zu süffeln her? 😉
Doch im Ernst: Man kann nur hoffen, dass sich das eines Tages bewahrheiten wird. Dennoch mein Tipp: Auf jeden Fall genügend Aqua mitnehmen, ob nu mit oder ohne Gas!